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Aufkleben – aber richtig…!!

Dies soll ein Hinweis sein und kann den Fachmann nicht ersetzen.  

Frischer Lack muss vor dem Verkleben vollständig ausgetrocknet sein, da sonst Blasenbildung entstehen kann. Planen Sie genügend Zeit zum Verkleben ein. Eine zweite Person kann bei größeren Aufklebern sehr hilfreich sein. Schneiden sie den Aufkleber nahe der Kontur aus, um diesen besser positionieren zu können. Vor dem entfernen des Trägerpapiers, den Aufkleber auf dem Gegenstand platzieren und die Position mit farbigen Klebestreifen markieren. Möchten sie einzelne Buchstaben aufkleben, ziehen sie mit einem Klebeband eine Gerade, an der sie die Buchstaben dann ausrichten können. Besorgen sie sich geeignete Werkzeuge und Hilfsmittel vor dem Bekleben (Lineal, Cutter, Schere, Klebeband, Rakel, Trockentuch, Nadel, Gummiwalze, usw.)

Wichtig:

Der Untergrund muss frei von Öl, Fett, Silikon und Schmutz sein. Deshalb immer kurz vor dem Bekleben den Untergrund mit Alkohol, Entfetter oder Reinigungsspiritus (Industriespiritus) reinigen.

Keinen Grillspiritus verwenden, da dieser in der Regel einen geringen Ölanteil enthält.

Niemals unter der prallen Sonne Verklebungen durchführen. Die Ideal-Temperatur liegt  zwischen 15° und 30°.

Verarbeitung:

Es ist unerlässlich, das Transferpapier/Folie vor dem Abziehen nochmals gleichmäßig fest an die Aufkleber zu reiben. (Ein geeignetes Werkzeug ist ein Rakel) Unterlässt man dies, kann es passieren, dass beim Lösen der Transferfolie sich einzelne Buchstaben mit lösen und auf dem Trägerpapier zurück bleiben. Sind die Aufkleber größer, kann man dies mit einer Wasser – Spülmittellösung einsprühen (4-10 Tropfen auf einen Liter Wasser). Dabei die Folie und den Untergrund benässen. Folie auflegen und positionieren. Von der Mitte beginnend, streichen sie das Wasser nach außen mit dem Rakel heraus. Bei Nassverklebungen auf Glasflächen kann es mit unter ziemlich lange dauern, bis der Kleber beginnt zu haften. Der Kleber benötigt etwas Zeit um sich mit der Oberfläche zu verbinden. Deshalb nicht sofort die Folie abziehen. Bei der trockenen Verklebung ca. eine halbe Minute, bei der Nassverklebung ca. 4-10 Minuten warten. Wurden die Aufkleber mit einem Transferpapier überzogen, kann man nach dem bekleben das Papier noch einmal einsprühen. Lassen Sie es gut durchweichen. Hierdurch verliert es die Klebekraft, wird flexibler und lässt sich mühelos entfernen. Nach dem Lösen der Transferfolie/papier die Aufkleber entweder mit der alten Trägerfolien (ist die Folie wo der Aufkleber vorher drauf war) und einen weichen Tuch andrücken, ohne dabei die Trägerfolie über den Aufkleber zu ziehen, oder mir einer Gummiwalze. Der Kleber benötigt Zeit zum austrocknen. Deshalb den Aufkleber ca. 48 Stunden austrocknen lassen. Danach ist die Folie Waschstraßenfest. Sollten sich Wasserblasen unter dem Aufkleber befinden, diese mit der Nadel aufstechen und das Wasser vorsichtig raus rakeln. Soll die Folie um Rundungen gezogen werden, erwärmen sie die Folie mit einem handelsüblichen Haarföhn. Keinen Heißluftföhn verwenden. Damit können Sie den Untergrund und die Folie zerstören. Wurde die Folie nass aufgebracht, lassen Sie die Folie erst einen Tag antrocknen ehe sie weitermachen. Keine Angst, die Folie verliert nicht ihre Klebekraft. Danach können sie die Folie unter Hilfe eines Föhns um die Rundung ziehen.

Es kann vorkommen, dass leichte Abdrücke von der Plotterwalze zu sehen sind. Diese Abdrücke verschwinden mit, bzw. nach dem Aufkleben.

Ablösen der Folie:

Achten Sie auf eine Untergrund und Umgebungstemperatur von mindestens +20° Celsius. Ziehen Sie die Folie unter Erwärmung mit einem Föhn vorsichtig ab. Klebereste können mit einem geeigneten Klebeentferner beseitigt werden. Danach mit klarem Wasser abwaschen.

Sollten Sie dennoch Bedenken haben, bringen wir gerne Ihre Folie auf Ihr Fahrzeug, Modell oder was auch immer an.